ProdukttechnologieEinführung
Im Bereich der Verarbeitungstechnologie werden drei Verfahren zur Herstellung von Antireflexbeschichtungen unterschieden: Sprühen, Beschichten und chemisches Ätzen. Beim Sprühen werden optische Antireflexpartikel mithilfe einer Sprühpistole oder eines Zerstäubers gleichmäßig auf die Glasoberfläche aufgetragen. Durch Druck oder Zentrifugalkraft entsteht eine Beschichtung, die einen Entspiegelungseffekt erzielt. Dieses Verfahren ist einfach, schnell und effizient und ermöglicht die Herstellung von Endprodukten mit unterschiedlichen Glanz- und Mattierungsgraden. Allerdings ist die Partikelfeinheit gering, der Kontrollbereich für Glanz und Rauheit begrenzt, die Antireflexbeschichtung neigt zum Ablösen und weist eine geringe Abriebfestigkeit auf.
Coating AG nutzt die Zerstäubungsbeschichtungstechnologie, um spezifische Beschichtungsmaterialien auf die Glasoberfläche aufzubringen und durch eine geschickte Kombination aus Lichtabsorption und -ablenkung Entspiegelung und Blendschutz zu erreichen. Die Härte des so hergestellten Glases ist jedoch konstant, es ist nach einiger Zeit kratzempfindlich und bietet eine unbefriedigende Haptik. Der Anwendungsbereich ist relativ begrenzt und beschränkt sich derzeit hauptsächlich auf Rückspiegel, kleinere Mengen an TV-Bildschirmglas und Navigationsinstrumentenglas. Chemical Etching AG verwendet eine Säuremischung mit Flusssäure als Hauptwirkstoff. Diese führt eine chemische Ätzreaktion auf dem Glaskörper durch und bewirkt so einen Übergang von einem reflektierenden zu einem matten, diffusen Reflexionszustand. Das in diesem Verfahren hergestellte AG-Glas zeichnet sich nicht nur durch Entspiegelung und reduzierte Reflexion aus, sondern auch durch hervorragende Korrosions- und Kratzfestigkeit. Die geätzten Oberflächenpartikel sind gleichmäßig, die Rauheit liegt zwischen 0,08 und 2,0, der Glanzgrad erreicht bis zu 150, die Lichtdurchlässigkeit beträgt über 20 % bis 90 % und die Lebensdauer entspricht der von herkömmlichem Verbundglas. Es erfreut sich großer Beliebtheit am Markt und findet breite Anwendung in der Automobil-, Stift-, Tablet- und anderen Unterhaltungselektronikindustrie.
Zukunftsausblick
Es stimmt, dass AG-Glas noch nicht perfekt ist. Die hohen Kosten stellen ein Hindernis für den breiten Markteintritt dar, insbesondere bei der AG-Beschichtung von gebogenem Glas, wo die Kosten noch höher ausfallen. Doch mit dem kontinuierlichen technologischen Fortschritt und den steigenden Investitionen in Forschung und Entwicklung werden diese Probleme zweifellos gelöst sein, und AG-Glas wird in immer mehr Bereichen Anwendung finden und das Leben der Menschen bereichern.
Es stimmt, dass AG-Glas noch nicht perfekt ist. Die hohen Kosten stellen ein Hindernis für den breiten Markteintritt dar, insbesondere bei der AG-Beschichtung von gebogenem Glas, wo die Kosten noch höher ausfallen. Doch mit dem kontinuierlichen technologischen Fortschritt und den steigenden Investitionen in Forschung und Entwicklung werden diese Probleme zweifellos gelöst sein, und AG-Glas wird in immer mehr Bereichen Anwendung finden und das Leben der Menschen bereichern.
AG-Glas ist in vielen Anwendungsbereichen allgegenwärtig. In Displays und Schutzfolien dient es als eine Art „Lichtbringer“, der Reflexionen reduziert und die Bildqualität verbessert. Auch in der Smartphone-Branche setzen viele High-End-Flaggschiffe wie das Apple iPhone 11 Pro, OnePlus 7T Pro, Mi 9 Pro, Mi 10 Pro und OPPO Find X2 auf AG-Glas-Rückseiten. Diese Rückseiten, die durch chemisches Ätzen eine ansprechende, matte Textur erhalten, fühlen sich nicht nur angenehm glatt an wie Glas, sondern sind auch unempfindlicher gegen Fingerabdrücke und bieten gleichzeitig einen höheren Rutsch- und Kratzschutz. AG-Glas hat sich daher zum aktuellen Designtrend bei Smartphones entwickelt. Dank ausgereifter Verfahren und optimierter Kosten erfreut es sich zunehmender Beliebtheit auch im Einsteigersegment, beispielsweise beim Xiaomi Redmi K30 5G. Darüber hinaus verwendet das Museum AG-Glas als Schutzabdeckung für die Kunstwerke, wodurch nicht nur sichergestellt wird, dass die Besucher die Kulturgüter klar erkennen können, sondern auch störende Reflexionen vermieden werden; Der moderne Bilderrahmen verwendet AG-Glas, um dem Gemälde Farbe zu verleihen und den Darstellungseffekt zu optimieren.